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Fahrt nach Xanten der Klasse 6d

Xanten war eine alte Römerstadt in Niedergermanien und etwa 72 Quadratkilometer groß. Die Römer kamen etwa 12.v.Chr nach Xanten.

Als wir nach einer 2h langen Busfahrt ankamen, haben wir sofort einen Teil der imposanten Stadtmauer gesehen. Diese durften wir auch im Rahmen der Führung besichtigen. Der Weg nach oben war zwar sehr steil und eng, doch als wir oben ankamen, wurden wir mit einer sehr schönen Aussicht über das gesamte Gelände belohnt!
Unsere erste Führung begann mit einem großen Schaubild, auf dem viele Informationen standen. Der etwas ältere Mann, der uns geführt hat, war sehr freundlich und konnte gut erklären. Er hat uns viel über die Gladiatoren erzählt. Gladiatoren, das waren Kämpfer, meistens Sklaven, die gegeneinander gekämpft haben, manchmal bis zum Tod. Diese Gladiatoren traten zur Belustigung und Beschäftigung der Menschen in dem Amphitheater auf. Es gab verschiedene Kämpfe mit Tieren und Menschen.
Der Mann hat uns auch viel über Sklaven, „Die Arbeiter der Römer“ erzählt und beigebracht, z.B., dass sie sehr hart arbeiten mussten und dafür fades Essen und eine Unterkunft bekamen“.
Im alten Amphitheater erfuhren wir, dass es früher einen Fahrstuhl gab, der die Gladiatoren vom Untergewölbe auf das Schlachtfeld hob.
Nach der Besichtigung des Amphitheaters und der Stadtmauer haben wir die antiken Häuser aus Ton besichtigt. Die Tonmauern wurden so verputzt, dass kein Wasser ins Haus dringen konnte.
Am Schluss haben wir noch in Erfahrung gebracht, dass hier unter der Wiese in Xanten antike Gemäuer des alten Roms liegen.

Nach unserer spannenden Führung durften wir in Kleingruppen losziehen und uns das Gelände anschauen. Meine Freunde und ich waren zuerst in einem Haus mit Betten. Die Betten waren aus massivem Holz und die Matratzen aus dünnem Stoff und ungemütlichem Stroh. Es gab Tonteller und -tassen. Danach sind wir zum Badehaus gelaufen, dort gab es zwei Baderäume mit zwei Badewannen, die eher wie ein Becken aussahen. In den Becken lagen überall Münzen, fast so wie bei einem Wunschbrunnen.
Nach einer kleinen Stärkung sind wir in eine Weberei gegangen. Die Römer haben aus Wolle Fäden gemacht und sie dann verarbeitet. Man konnte aus den Fäden Pullover oder Hosen herstellen.
Nach dem Besuch in der Weberei brauchten wir Bewegung und haben auf der Wiese fangen gespielt, bevor die Führung im Museum begann.   

In zwei Gruppen erfuhren wir einiges über das Leben im antiken Rom und Xanten, z.B., dass
früher Vieh und Mensch unter einem Dach gelebt haben und dass die Römer ihre Grabsteine bunt angemalt haben. Wir durften sogar ausprobieren, wie schwer ein Kettenhemd von den Römern war (etwa 9 kg). Die armen Römischen Soldaten mussten mit voller Ausstattung 30-35 kg tragen.
Mich hat erstaunt, dass es früher schon Dampfbäder und Saunen gab. Es soll wie ein Entspannungsbad gewesen sein, „Als erstes in die Sauna und dann in das kalte Wasser“, erzählte der freundliche Mann uns. Ich fand das Museum faszinierend, da es spannende Sachen, wie das antike Leben der Römer, einfach und lustig erklärt. Man konnte Sachen fühlen und riechen, man konnte rätseln und raten. Es gab Figuren, die wie echt aussahen, aber nicht echt wahren (das war echt lustig, weil man das Gefühl hatte, dass sie sich gleich bewegen würden).
Wir haben gelernt, wie man früher Arzt werden konnte (man brauchte nur ein Schild auf dem medicus stand, und die passenden Utensilien.)
Wir gaben auch gelernt, dass die Römer auch schon mit Münzen bezahlt haben.

Ich hatte wirklich viel Spaß mit meinen Freunden und fand, dass es wirklich toll gestaltet und auch spannend dargestellt wurde. Es war ein tolles Erlebnis mit meiner Klasse in Xanten zu sein.
Klara Franek, Klasse 6d

Am Montag, dem 6.05.2024 waren wir in Xanten, genauer gesagt im Archäologischen Park, in dem früher die Römer lebten.
Nach der langen Fahrt durften wir uns erstmal ein bisschen selbst umschauen und uns einen ersten Eindruck verschaffen.
Es war alles sehr spannend. Besonders das alte Amphitheater wurde ausgiebig bestaunt. Die Sitzplätze vom Amphitheater, die zum Teil wieder aufgebaut wurden, eigneten sich super als Ort für eine Pause. Alle Gebäude im Archäologischen Park sind Repliken (Wiederaufbauten), die das Leben der Römer in der Antike darstellen und über das wir in einer Führung viel erfuhren.
Nach dem Rundgang durften wir uns die anderen Sehenswürdigkeiten alleine anschauen und im Park rumlaufen. Es gab nachgebaute Häuser und ein Waschhaus.
Danach ging es weiter in das Museum, in dem wir in zwei Gruppen noch mehr über das frühere Leben erfuhren.
Die vielen Vitrinen mit den alten Antiquitäten fanden wir sehr spannend. Wir durften sogar einen Soldatenhelm von den Römern aufsetzen. Das war sehr toll!
Am Schluss wurde uns noch das größte Ausstellungsstück gezeigt: ein Teil von einem alten Schiff, das früher benutzt wurde, um z.B. schwere Steine zum Bauen von Häusern zu transportieren.
Dann ging es schon wieder nach Hause.

Mia Neuhaus, Klasse 6d