Austausch mit der Privatschule Sacré Coeur in Péronne (Nordfrankreich) seit 1988

  • Austauschfahrten: jeweils 1 Woche im März und Mai (Termine 2019 stehen noch nicht fest)
  • Schülerzahl: 20
  • Programm: 2018 Schulbesuch und Historial, Paris, Le Tréport, Arras
  • Preis: 250 Euro
  • Begleiter: 2 Lehrer
  • Planung: Frau Roll, roll@mgi-iserlohn.de und Frau Normand, sacrécoeurperonne.com

 

Austausch mit Frankreich seit 1988
Vor dreißig Jahren begann der Austausch des MGI mit dem Privat-Gymnasium Sacré-Coeur in Péronne.
In diesem Jahr sind 12 Schülerinnen und 5 Schüler aus den Stufen 8 und 9 mit Herrn Jörgens und Frau Roll vom 28.Mai bis zum 2. Juni in die Picardie gefahren. Der Empfang war herzlich, und der Besuch an der Schule bot Einblicke in die Grundschule und das Collège, sowie in die Mensa. Selbstverständlich standen auch schon die Grundschüler in der Schlange und nahmen sich die Vorspeise, das Hauptgericht und den Nachtisch mit zum großen Tisch. Manche kleinen Schüler begrüßten uns freundlich mit „Guten Tag“, denn am Sacré-Coeur gibt es noch viele Schüler, die Deutsch lernen.


In der Stadt Péronne stand das Historial -  Museum zum  1. Weltkrieg - auch in diesem Jahr wieder auf dem Plan der Besichtigungen. Ein Film über die Schlachten an der Somme, die Ausstellungsstücke der Franzosen, Deutschen und Engländer sowie die zusätzliche aktuelle Ausstellung „Amours en guerre“ – Liebe im Krieg – brachten die Schülerinnen und Schüler und die Lehrer zum Nachdenken. Das war eine gute Vorbereitung für den Ausflug zum „Anneau du souvenir“ - Gefallenenmahnmal -  nach Notre-Dame-de-Lorette. Gegenüber vom französischen Nationalfriedhof ist dieser Ring der Erinnerung am 11. November 2014 eingeweiht worden, und die Namen der gefallenen Soldaten erscheinen in alphabetischer Reihenfolge ohne Unterscheidung nach Nationalität oder Religion. Dieses Mahnmal mit hohem symbolischem Wert bringt die Bedeutung des Krieges und die drohende Zerbrechlichkeit des Friedens besonders anschaulich zum Ausdruck.

 

In Arras und Paris gab es neben den Besichtigungen auch Zeit für Erkundungen der Städte in Kleingruppen. Die Interessen waren sehr unterschiedlich, und die Schülerinnen und Schüler mussten sich auch mal nach Cafés oder Shopping-Möglichkeiten durchfragen.
Den Mittwoch verbrachte man in der Gastfamilie, und die Ausflüge in die Region oder zu Freunden und Familienangehörigen wurden sehr geschätzt. Auch die Lehrer, die seit vielen Jahren in Familien aufgenommen werden, die seit drei Jahrzehnten den Austausch pflegen, waren begeistert von der Gastfreundschaft.


Und am Ende stand ein gemeinsamer Ausflug mit den französischen und deutschen Schülern nach Le Tréport an der Kreidefelsenküste in der Normandie, sowie nach Saint-Valéry an der Somme-Mündung.


Vive l’amitié franco-allemande!         Es lebe die deutsch-französische Freundschaft.