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NW-Förderung: Teilnahme am Jugendfilmwettbewerb „DEIN BLICK IN DIE NATUR“

Der Dokumentarfilm „Was können wir als Iserlohner tun, um die Insektenvielfalt in unserer Stadt zu schützen bzw. zu erhalten“ ist das Ergebnis der naturwissenschaftlichen Förderung in der Stufe 7 am Märkischen Gymnasium Iserlohn. Folgende Schülerinnen und Schüler haben an der Förderung teilgenommen: Wera Agapenko, Cüneyt Circir, Max Fahrenbruch, Jana Finke, Constantin Lemler, Mattes Meyer, Nils Schröder, Lennart Sirringhaus, Tabea Weber, Mika Wallis und Jad Khayat-Noucco.


Zu Beginn des Kurses haben sich die Schülerinnen und Schüler entschieden, als Ergebnis einen Filmbeitrag zu realisieren.
Dazu stand anfänglich noch das Thema „Umwelt – schützenswert“ im Mittelpunkt. Fragen wie „Leidet unser Wald unter dem Einfluss des sauren Regens?“, „Was tut unsere Stadt, um die Umwelt zu schützen?“ oder „Was kann jeder Einzelne tun, um die Umwelt zu schützen?“ wurden von den Schülerinnen und Schülern als Leitfragen formuliert. Mit Experimenten zum sauren Regen bzw. Exkursionen zum Beispiel in den Garten der Diplom-Biologin der Stadt Iserlohn Frau White, der Besuch des Imkers Herrn Abshagen, dessen Bienenstöcke auf dem Schulgelände des MGI stehen und damit das hautnahe Erleben der Bienen, die Fahrt zum Bienenweiden-Fachberater (Herr Heinings) in Kalthof oder der Besuch eines Waldstückes mit dem dort zuständigen Förster (Herr Blanke, Regionalforstamt Märkisches Sauerland) änderte zunehmend den Schwerpunkt. Denn alle Experten sprachen immer wieder von der extremen Wichtigkeit der Insekten für unser Ökosystem – für uns Menschen.


Am Ende haben sich nun drei Schülerinnen und Schüler der ehemaligen naturwissenschaftlichen Förderung (Jana Norina Finke, Mattes Meyer und Max Fahrenbruch, mittlerweile in der Stufe 8) entschieden, den Film im Rahmen einer AG zu drehen und dabei den Fokus auf die Insekten – als unsere heimlichen Herrscher – zu legen.


Der Film endet mit dem Statement eines Schülers: Insektenschutz bzw. Umweltschutz allgemein hat auch immer etwas mit einer Bewusstmachung zu tun. Jeder Mensch liefert seinen Anteil. Jeder kann etwas tun, um die Insekten zu schützen. Dafür müssen wir alle aber mit offenen Augen durch die Welt gehen. Wir hoffen, dass der Film dafür einen Anstoß liefert.

Kristin Pauli