· 

Interview mit der Autorin Anja Kiel

Am 9.November präsentierte die 45 Jahre junge Anja Kiel den Schülern der Klasse 5 ihr Buch „Die Hüter des Schwarzen Goldes“. Es war das erste Buch, welches sie mit ihrer Mutter Inge Meyer-Dietrich, die ebenfalls Autorin ist verfasste.


Es handelt von einem Ausflug ins Bergbaumuseum, in welchem die beiden Schüler Sophie und Luca ins Reich der sagenumwobenen Schwarzmännchen geraten. Die Schwarzmännchen haben sich geschworen, den Achazurit zu beschützen, welcher die Welt über und unter Tage im Gleichgewicht hält. Luca und Sophie werden dem Oberhaupt Mutos  vorgestellt, der sie um Hilfe bittet,  den originalen Achazurit wieder zu finden. Denn dieser wurde durch eine Kopie ersetzt. Nun versucht ein Unbekannter den Originalen zu zerstören. Doch wenn ihm dies gelingt, bricht die Welt außer Balance. Die Schwarzmännchen stellen die Blaukobolde unter Verdacht, welche nach jenem Streit sich von den Schwarzmännchen abspalteten. Doch dieser Verdacht wiederlegt sich, als die beiden Schüler den Blaukobolden einen Besuch abstatten. Diese sind nämlich selbst ratlos. Die Kobolde geben Sophie und Luca eine magische Mandoline, die sie einst den Schwarzmännchen gestohlen haben. Das magische Instrument spielt verzauberte Töne. Luca und Sophie beschließen, ohne jegliche Hilfe zum Friedhof der flüsternden Seelen zu gelangen. Doch dafür müssen sie über den schwarzen See, welchen sie nur Mithilfe eines kleinen Bootes überqueren können. Das Boot gerät schnell ins Schwanken, da die Wellen schnell größer und größer werden.


Ob sie den Achazurit wieder gewinnen können und ihn wieder an seinen rechtmäßigen Platz legen können und damit die Welt retten, erfahret ihr in der abenteuerlichen Geschichte „Die Hüter des Schwarzen Goldes“, die in unserer Bibliothek zu finden ist.

Interview
Die junge Anja Kiel verfasst seit 2010 eigene Kinderbücher. Zuvor schrieb sie leidenschaftlich Zeitungsartikel. Nun ist sie als Buchautorin tätig. Sie hat sich entschieden Schriftstellerin zu werden, da sie selber in ihrer Kindheit ein Lesewurm war und auch heute noch ist. Zudem las sie selbst ihren eigenen Kindern Kinderbücher vor und überlegte sich, ob sie vielleicht bessere schreiben könne. Stück für Stück fand sie Vertrauen im Schreiben und ließ in sieben Büchern ihren Ideen freien Lauf. Sie studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften. Trotz alledem war ihr bewusst, dass es als Autorin ein sehr schwerer Weg ist und dass es nur wenige weit schaffen. Sie selbst verbringt jeden Tag in ihrem Arbeitszimmer  Zeit am Computer und schreibt ihre Werket. Sie liest gerne Familiengeschichten und Krimis. Ihre Lieblingsautoren sind Astrid Lindgren, Kirsten Boie und Juli Zeh. Außerdem inspiriert sie sich durch Familienausflüge. Museumsbesuche und Yoga machen ihren Alltag abwechslungsreicher.
Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Schreiben.

Carmen Bulla und Matilda Knoff, Klasse 7e