Facebook

Schüler gestalteten eigenen Fidget-Spinner

Iserlohn. Erste Erfahrungen im computerunterstützten Konstruieren konnten 14 Schüler des Märkischen Gymnasiums in Iserlohn bei den Schüler- Labortagen in der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn machen. Konstruiert wurde unter Anleitung von Sebastian Schütte und Robin Otto, Wissenschaftliche Mitarbeiter im Fachbereich Maschinenbau, ein Fidget-Spinner.

Gleich zu Beginn wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Labortages „Konstruktion und Produktentwicklung“ mit einem Fidget Spinner als vorzeitigem „Weihnachtsgeschenk“ beglückt. Danach hieß es aber nicht spielen, sondern einen eigenen Fidget Spinner am Computer zu gestalten.

Nach einer kurzen Einführung in die Arbeitsweise eines modernen CAD-Systems ging es an die Arbeit, und zwar mit den gleichen Werkzeugen, mit denen beispielsweise Mercedes ganze Autos entwirft. „Der Fidget-Spinner als Spielzeug liegt momentan absolut im Trend. Durch die selbstständige Gestaltung eines solchen Spielzeugs sollen die Schüler in dem Workshop spielerisch an das Thema CAD herangeführt werden und können dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen“, berichtet Sebastian Schütte, „ hierbei gewinnen sie dann erste Erfahrungen im Modellieren von Bauteilen und dem Zusammensetzen von Baugruppen“

Als Highlight erhielten die Schüler am Ende des Workshops die Möglichkeit, Einblicke in das Thema Augmented-Reality zu gewinnen. Dabei konnten sie die Modelle ihrer Fidget-Spinner durch z.B. eine Handy-Kamera betrachtend auf dem Tisch liegen sehen. Die vorher nur virtuell existierenden Modelle wurden so für die Kinder greifbar - sie verschmolzen quasi mit der Realität. Zum Schluss wurde gemeinsam ein selbstgestalteter Fidget-Spinner mittels Fused Deposition Modeling – ein Verfahren des Rapid Prototypings – ausgedruckt.“ Fast alle Schüler arbeiteten zum ersten Mal mit einem CAD-System. „Wenn man sich erst einmal in das System hineingedacht hatte, ging es leichter als erwartet“, fasste Patricia ihre Erfahrungen zusammen. Kürzer fiel der Kommentar von Constantin und Noah aus: „Echt cool war das“.

FH-Mitarbeiter Sebastian Schütte stand den Schülern mit Rat und Tat zur Seite.