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Orientierungstage 2018

„Nimm dich an.
Sei du die, die du bist.
Sei du der, der du bist.
Erst dann fängst du an, zu werden,
was du sein möchtest.“

Unter dieser Leitlinie fanden die Orientierungstage 2018 statt.
Im Rahmen der Profilwoche verließen sechs Schülerinnen und drei Schüler bewusst ihre traditionelle Lernumwelt und machten sich vom 05.-07. Februar in Begleitung von Frau Müller auf den Weg nach Lennestadt in den Jugendhof Pallotti, um sich dort unter der Gesprächsleitung eines schulfremden Moderatorenteams in einer Kleingruppe mit Themen, welche die Schülerinnen und Schüler in ihrem Leben aktuell beschäftigen, auseinander zu setzen.
Diese können zum Beispiel Fragen des Umgangs miteinander, die Eigen- und Fremdwahrnehmung, persönliche Wertschätzung, Ängste oder Zukunftsentwürfe sowie allgemeine Sinngebung betreffen, an deren Auswahl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbstbestimmt mitwirkten.
Somit bieten die Orientierungstage die Chance intensiver Gespräche, losgelöst von räumlichen, inhaltlichen und personellen Gegebenheiten der Schule.


Dass die Zeit im Jugendhof für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine gute und wertvolle Erfahrung war, ist den folgenden Schülerzitaten zu entnehmen:

„Mir haben die Besinnungstage gut gefallen. Einerseits lag dies an den Themen die wir selbst mitbestimmen durften, andererseits war die Unterkunft wirklich schön.“

„Persönlich fand ich die Zeit in Lennestadt sehr schön. Mir gefiel der Zusammenhalt  ganz besonders und die Toleranz in der Gruppe. Selbst wenn man etwas auf dem Herzen hatte, konnte man es sagen, ohne ausgelacht zu werden.“
„Für mich haben sich die Besinnungstage wirklich sehr gelohnt. Neben einigen tiefsinnigeren und auch hilfreichen Gesprächen zu unseren selbst gewählten Themen stand vor allem im Vordergrund, dass wir alle Spaß hatten und wir haben auch viele Spiele gespielt. Ich würde auf jeden Fall noch einmal mitfahren, es war eine tolle Zeit!“

„Ich persönlich fand, dass diese drei Tage definitiv nicht so waren wie man sie sich vorgestellt hat. Und das im positiven Sinne. Anstatt nur über Religion zu reden, haben wir uns auch für andere Themen geöffnet und dies in einem immer toleranten Umfeld besprochen. Es ging wenig darum richtig zu liegen sondern viel mehr darum etwas über die anderen zu lernen. Am Ende der drei Tage konnte ich frohen Herzens sagen, dass ich mit teils anderen aber auch teils gefestigten Ansichten wieder nachhause fuhr.“

„Ich fand die Tage sehr schön, auch wenn ich mit einer eher abgeneigten Haltung hingefahren bin. Die Kurszeit und das allgemeine System hat mit gut gefallen.“

„Die Besinnungstage waren wie eine wohlverdiente Ruhepause in einem vollen Terminkalender, eine Zeit der Selbstfindung und -verwirklichung, eine Zeit voll Freude, Empathie und Verbundenheit mit sich selbst und anderen.“

„In den wenigen Tagen gab es einen guten Ausgleich zum normalen Alltag. Vor allem gab es Zeit über von uns gewählte Themen zu sprechen und zu diskutieren, wobei der Spaß in der Gruppe nie zu kurz kam.“

„Als wir im Pallottihaus in Lennestadt ankamen, hatten wir ausreichend Zeit, um unsere Zimmer zu beziehen, und auch sonst war es nie stressig. Die Teamer waren sehr freundlich und man konnte mit ihnen über alles reden. Zusätzlich wurden wir gut verpflegt und hatten eine große Auswahl, was die Freizeitgestaltung anging. Da wir eine relativ kleine Gruppe waren und auch so gut miteinander auskamen, war es auch für die Schüchternen unter uns möglich, offen und frei zu reden. Alles in allem war es eine schöne neue Erfahrung, es herrschte ein angenehmes Klima in der Gruppe und man hatte ein paar Tage, fern ab der Schule, um viel und gründlich nachzudenken, was unter anderem dabei hilft, Entscheidungen zu treffen und „zu sich zu finden.“

Johanna-Kristina Müller