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WK II Basketballer können stolz auf ihre Leistung sein

Natürlich dachte jeder Spieler insgeheim an den großen Erfolg vom Vorjahr: Bis zum Landesfinale in Paderborn hatten sich die Basketballer gespielt und damit ein echtes Zeichen für den Iserlohner Basketball gesetzt.
Nach den eindrucksvollen Siegen in der Vorrunde war die Motivation der Spieler auch hoch. Doch als am Montag, dem 16. Januar 2017, die Iserlohner in der Enervie-Arena in Hagen ihre Gegner von der Städtischen Gesamtschule aus Hattingen und der Hildegardis-Schule aus Hagen im ersten Spiel gegeneinander spielen sahen, verflog der Optimismus recht schnell. „Die haben echt was drauf!“, so lautete das Fazit.
Doch so schnell lassen sich die Iserlohner nicht aus dem Konzept bringen! Im ersten Spiel traten die MGI-Jungen gegen die Mannschaft aus Hattingen an, die ihr erstes Spiel hoch verloren. Die Devise der Trainerin Kristin Pauli, die den erkrankten Matthias Grothe an der Linie vertrat, lautete schnell spielen, gute Wurfpositionen kreieren und früh Druck auf die ballführenden Spieler ausüben. Der Plan ging sehr schnell auf. Schon zur Halbzeit war den Gegnern der Zahn gezogen. So konnten alle neun Spieler sich auf dem Parkett beweisen. Alle Spieler nutzten ihre Spielzeit und zeigten eine gute Leistung. Am Ende stand es 44 zu 18 für die Iserlohner.
Im zweiten Spiel warteten nun die Gastgeber aus Hagen. In ihren Reihen finden sich derzeit vier JBBL-Spieler, die ihre spielerische Qualität zu zeigen wussten. In den ersten 5 Minuten spielten die MGIler mit und konnten sogar zeitweise in Führung gehen. Der Druck der Hagener wurde aber zunehmend höher. Über eine Pressverteidigung versuchten sie den Iserlohner Aufbauspieler Nick Mayer unter Druck zu setzen, dessen Kräfte natürlich nach und nach schwanden. Alle Spieler zeigten eine gute Leistung und versuchten Nick zu entlasten. Doch am Ende waren die Hagener einfach besser und eingespielter. Mit 47 zu 21 unterlagen die MGI-Jungen.
Trotzdem können die MGIler stolz auf ihre Leistung sein.

Für das MGI spielten:
Nick Mayer, Philip Zlebnik, Lorenz Haas, Lennard Merta, Anatolii Bukin, Can Yilmaz, Mats Renfordt, Nils Walter und Yannis Spieckermann   

Kristin Pauli