Facebook

Projektkurs Bioethik in Q2 2016/17

Was ist Bioethik, Genethik, Genetik?

Nach der Begriffsklärung beschäftigen wir uns mit verschiedenen Thematiken, wie zum Beispiel Stammzellenforschung, Präimplantationsdiagnostik und auch mit Sterbehilfe. Zum Abschluss des Projektkurses arbeiteten wir in kleinen Gruppen an verschiedenen Projekten, die wir schließlich den Schülern und Schülerrinnen der EF und Q1 präsentierten. 

Um ein bioethisches Verständnis zu entwickeln, beschäftigten wir uns mit kontroversen Meinungen verschiedener Experten. Dieses neuerlangte Wissen trug zur Meinungsbildung eines jeden bei. In Kursdiskussionen vertraten wir unsere eigenen Meinungen und setzten uns mit den Meinungen der anderen auseinander. 

Bei der Arbeit an den Projekten wurden unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Neben PowerPoint Präsentationen und Plakaten entstanden auch Zeitungen, Spiele, Filme und Talkshows. 

Zwei Gruppen schlossen sich zusammen und erstellten die fachwissenschaftliche Zeitung „Bioethik“ mit den Thematiken künstliche Befruchtung, Präimplantationsdiagnostik und Designerbabies. Die Themen wurden auf verschiedene Weisen (Interviews, Fallbeispiele, Bilder, Grafiken, Statistiken, Sachtexte) dargestellt. 

Die Themen Organtransplantation und Hirntod wurden von den jeweiligen Gruppen in einer gemeinsamen Talkshow präsentiert. Dabei gab es einen Moderator und drei „Experten“ zu den Themen. Der Moderator stellte verschiedene Fragen, die von den Spezialisten mit einer unterstützenden Power Point Präsentation beantwortet wurden. Zur Vorbereitung der Vorstellung wurde ein Organtransplanteur herangezogen. 

Eine andere Gruppe entwickelte ein Gesellschaftsspiel zum Thema Krebstherapieren. Das Spiel setzt sich sowohl mit wissenschaftlichen als auch mit ethischen Aspekten auseinander. Die Schüler konnten sich so auf einer spannenden und ernsthaften Ebene mit der Thematik auseinandersetzen.

Das Thema gentechnisch hergestellte Medikamente wurde durch einen kurzen Animationsfilm dargestellt. Diese vereinfachte Animation ermöglichte ein schnelles Verständnis der zu übermittelnden Problematik. 

Viele Präsentationen regten das Publikum zu spannenden Diskussionen an. 

An dieser Stelle wollen wir uns bei Frau Roll für die hervorragende Leitung und Unterstützung bei den Projekten bedanken.

Hamid Dadshani, Michael Rau, Jonas Trettin, Anastasia Benner, Jennifer Winkler