Facebook

NRW-Hockey

Es gibt im Sport Turniere, an die erinnert man sich gerne und lange. Das trifft sicherlich auf die diesjährigen nordrhein-westfälischen Meisterschaften im Hockey zu.
Ein Grund war sicherlich die sportliche Seite, denn zu den besten 4 Hockeymannschaften Nordrhein-Westfalens zu gehören und in in die Endrunde gekommen zu sein, das allein war schon der größte Erfolg einer MGI-Hockeymannschaft der letzten Jahre. Aber auch andere Dinge machen die Fahrt unvergesslich.

Am Donnerstag, den 22.06.2017, sollte es um 8:00 Uhr losgehen. Doch der Bus kam nicht. Er war bereits auf dem Weg nach Iserlohn liegen geblieben. So standen wir noch um 9:20 Uhr am Hemberg. Nach vielen Telefonaten war dann klar, dass keine anderen Busse zur Verfügung standen. Also fuhren wir mit einem Taxi und Herrn Rolls Wagen zur Kunstrasenanlage nach Leverkusen. Dort erwarteten uns schon alle, um mit den Ansprachen und den Spielen beginnen zu können.
Um 11 Uhr begannen die Spiele. Die Temperaturen waren bereits auf über 30 Grad gestiegen. Die Wettkampfleitung hatte die Spielzeiten auf das Minimum von 2 x 12 Minuten verkürzt und verlängerte Pausen angeordnet.

Im ersten Spiel ging es gegen das Gymnasium an der Gartenstraße aus Mönchengladbach. Durch herausragende Paraden von Torhüterin Jolanda Mix stand es zur Halbzeitpause noch 0:0. In der zweiten Hälfte war es nicht mehr möglich dem Druck stand zu halten. Am Ende verloren wir 0:2.
Das Spiel gegen das Gymnasium Marienberg aus Neuss ging mit 9:0 verloren. Neuss wurde am Ende des Tages überlegen Landesmeister und vertritt NRW beim Bundesfinale in Berlin.
In der Mittagshitze um 13 Uhr waren die Kräfte so langsam am Ende und so wurde leider auch das letzte Spiel gegen das Apostelgymnasium aus Köln mit 2:0 verloren.

Alles in allem muss man sagen, dass sich das MGI-Team als Westfalenmeister gut gegen die favorisierten Mannschaften aus den Hockey-Hochburgen des Rheinlandes geschlagen hat.
Für das MGI spielten: Emuge Altantuya, Katharina Assmann, Kim Becker, Ruth Ettler, Muriel Höll, Julia Kohberg, Julia Kürschner, Jolanda Mix, als Betreuerin fungierte Lena Kohberg